Meditation- Rückzug in die Stille

 

 

Meditation ist für mich ein Rückzug vom Alltag und eine Pause für mein Gehirn. Immer dann, wenn viele Eindrücke auf einmal verarbeitet werden müssen, merke ich, wie ich den Rhythmus meiner Atmung verliere und sich die Kraft meiner eigenen Mitte im Gedankenstrom des Alltags verliert. 

 

Dann ziehe ich mich an einen Stillen Ort zurück. Wenn das während der Arbeit ist, reicht mir der Schreibtisch und ich schließe die Tür meines Büros für ein paar Minuten. Wenn mehr Zeit ist und ich zu Hause bin, suche ich mir einen stillen, warmen Raum, wickle meine Meditationsdecke um mich herum und zünde eine Kerze an. Meditieren geht überall und kann an die zur Verfügung stehenden Zeit angepasst werden. Du kannst im Sitzen meditieren oder auch im Liegen, dich zudecken oder dich im Sitzen an der Wand anlehnen, damit die Wirbelsäule aufgerichtet bleibt. 

 

Das erste Mal Meditieren

Fange langsam an und mache dir keinen Druck. Schließe die Augen und konzentriere dich auf deine Atmung. Spüre, wie sie ruhiger wird und sich vertieft. Sage dir einatmend "Ich atme ein." Sage dir ausatmend "Ich atme aus." Wiederhole die Sätze in Verbindung mit deiner Atmung. Du spürst, wie sich der Geist fokussiert und immer weniger abschweift. Die Atmung wird tiefer und dem Körper wird signalisiert, dass er nun Stress abbauen kann. Wenn du spürst, dass sich deine Gedanken immer mehr ordnen, reduziere die Sätze auf "ein" und "aus". Möglicherweise gelingt es dir schon nach einiger Zeit, ganz auf die Sätze zu verzichten und die Atmung nur zu spüren. Wenn deine Gedanken jedoch wieder in den Alltag abschweifen, dann nehme dir die Sätze wieder zur Hilfe. So lenkst du deinen Fokus achtsam zurück zu dir selbst. Nimm dir für die Meditationstechnik so viel Zeit, wie du brauchst oder dir zur Verfügung steht. Für den Anfang empfehle ich dir fünf Minuten. Du siehst, Meditation ist kein Hexenwerk. Man muss nur damit beginnen und regelmäßig üben- wie Fahrrad fahren! Dann werden die kleinen Auszeiten für dich ein wunderbares Tool, herausfordernde Situationen im Alltag gelassen zu meistern.

 

Die Wirkung von regelmäßiger Meditation

Es kommt nicht darauf an, wie lange du meditierst. Wichtiger scheint die regelmäßige Routine zu sein. Nach dem Meditieren ist es sinnvoll, noch einige Minuten in der Stille zu sein und in den Körper hinein zu spüren. Wie ist der Vorher- Nachher Zustand? Was konnte verändert werden? Wie fühlt sich jetzt die Atmung und der Herzschlag an? Wer meditative Pausen regelmäßig in den Alltag einbauen kann, erfährt die vielseitige Wirkung der Meditation recht schnell:

  • weniger Stressanfälligkeit
  • Gefühl von innerer Ruhe und Gelassenheit
  • Regulation des Blutdrucks
  • Stärkung des Immunsystems (weniger Infekte)
  • verbesserte Konzentration und Merkfähigkeit
  • Depression, Schlafstörungen und chronische Schmerzen können gelindert werden
  • Persönlichkeitsentfaltung durch mehr Wertschätzung des eigenen ICHs.

Noch ein Tipp

 

Ich liebe es mit Edelsteinen zu meditieren, die ich während der Stille einfach in meinen Händen halte. Sie geben das Gefühl, sich festhalten zu können. Ganz nebenbei kannst du negative, oder überschüssige Energien in die Steine ableiten. Ich benutze gerne den Schneeflockenobsidian, den Serpentin oder einen Onyx zum Meditieren. Die Steine eignen sich besonders gut, weil sie dich von Negativität befreien und die Seele schützen. Ist das Herz nervös,  passt der Rosenquarz besser. Der Bergkristall schenkt Klarheit  und gibt dir für die Meditation alles, was du gerade brauchst!  Edelsteine mit Oooommmmm-Faktor erhältst du auch in unserem Shop.